Claudine Merkel


Claudine Merkel

Parade Ensemble

Termine, Preise

Fotos

Videos

Kurzinfo

Kontakt

Impressum

Dance Academy

Ensemble

Leitung und Choreografie: Claudine Merkel
Konzept und Dramaturgie: Claudine Merkel und Monica Stiles
Musikkomposition: Burkhard Fincke
Tanz: Marianne Simon, Armin Biermann, Xinyun Lu
Musik: Stefanie Bloch
Kostüme: Jean Malo
Film und Projektion: Andreas Gräupel
Fotografie: Stefan Albers
Ton: Christoph Schulz (Musicom)
Licht-Design: Johannes Sundrup
Bühnenbild: Bernd Heitkötter


Claudine Merkel

Leitung, Choreografie, Konzept und Dramaturgie

Geboren in New Jersey/USA, erhielt Claudine Merkel 1969 die Gelegenheit, eine Ausbildung zur Tänzerin an der Akademie des Choreografen John Cranko in Stuttgart zu machen. Anfang der 70er begann sie ihre Karriere als Elevin des Stuttgarter Balletts, ebenfalls unter John Cranko, dem sie wesentliche Impulse für ihre heutige Arbeit verdankt.

Engagements führten sie u.a. nach Paris, Cannes, New York, London, Basel, Antwerpen und schließlich nach Münster, wo sie 1977 bis 1983 als Solistin der Städtischen Bühnen engagiert war.

Als Choreografin und selbstständige Produzentin u. a. ihrer eigenen Compagnie dance events (1987- 1994) konnte sie experimentieren, die Grenzen von Kunstsparten überspringen, Aufführungen an ungewöhnlichen Orten wagen. Im Laufe der Jahre gelang es Claudine Merkel zunehmend, eine Bühnensprache eigener Prägung zu entwickeln, für die sich der Begriff TanzArt wohl am besten eignet. „TanzArt“ – das ist eine Liaison zwischen modernem Tanz und anderen, jeweils eigenständigen Künsten.

1991 verband Claudine Merkel beispielsweise modernen Tanz mit Laserlicht-Projektionen zu einem neuen Kunstereignis: „Les Images de l’Univers“ wurde in vielen Städten erfolgreich aufgeführt. 2001 folgten die Kunstsparten übergreifende Produktion „DAGDA“ sowie 2004 „TUATHA – TanzArt im Zoo“ im Münsteraner Allwetter Zoo. Nachdem sie an der Royal Academy of Dancing in London ihre Ausbildung zur Tanzpädagogin abgeschlossen hatte, eröffnete sie Mitte der 90er Jahre in Münster eine eigene Schule für klassisches Ballett und modernes Tanztheater, die Dance Academy Claudine Merkel.

Heute ist Claudine Merkel vor allem als Tanzpädagogin, Choreografin und Produzentin tätig.


Monica Stiles

Konzept und Dramaturgie

Nach ihrer tänzerischen Ausbildung in London erhielt Monica Stiles Engagements als Solistin an internationalen Bühnen, zuletzt tanzte sie als Solistin an den Städtischen Bühnen Münster. Nach ihrer aktiven Laufbahn übernahm sie die choreografische Leitung der TELOS-Gruppe. Seit 1990 arbeitet sie u. a. als Kostümbildnerin und IT Trainerin in London. Seit vielen Jahren ist Monica Stiles als dramaturgische Beratung von Claudine Merkel dance events tätig.


Burkhard Fincke

Komponist, Pianist, Sounddesigner

Als gelernter Schlagzeuger beginnt Burkhard Finckes musikalischer Weg Mitte der 1980er Jahre als Mitglied verschiedener Bandprojekte und als Studiomusiker. Nach dem Musikstudium in Münster und Köln produziert Burkhard Fincke seit 1995 Musik und Sound-Design im Bereich Werbung und Film. Sein Spektrum reicht vom klassischen Werbespot über TV-Serien, Dokumentationen, Web-specials und Produktfilmen bis hin zum aufwändigen Sound-Design für eines der größten Erlebnisbäder Europas. Seine Produktionen beinhalten eine große musikalische Bandbreite von ruhiger Piano-Ballade über treibende Electro Beats bis hin zum großen Orchester.

Sein breit angelegtes kompositorisches Spektrum zeigt Burkhard Fincke zurzeit bei zwei Projekten für das ZDF. Im Rahmen der Terra X-Reihe vertont er die international angelegte Dokumentation „Radioactive Paradise“ und für den Kinofilm „Feindberührung“ der Grimme-Preis nominierten Autorin Heike Bachelier komponiert er die Filmmusik.

Eine weitere Leidenschaft Finckes gilt Kompositionen für künstlerische Projekte wie z.B. Videokunst, Film, Tanz oder multimediale Ausstellungen und Installationen. Er arbeitete u.a. zusammen mit dem Londoner Komponisten Pete M. Wyer an verschiedenen Projekten, so z.B. bei einer gemeinsamen Klanginstallation anlässlich der 60-Jahr Feier der UN in New York. Daneben gibt es gemeinsame Filmprojekte mit dem Film- und Fotokünstler Alejandro Berger aus Montevideo.

Ein anderer Schwerpunkt der kompositorischen Arbeit liegt in der Produktion orchestraler Arrangements für verschiedene Künstler wie z.B. ATB, H-Blockx, No Angels, Pohlmann, Reamon, Yvonne Catterfeld u.a.

Produktionen u.a. für:
ADAC, ARD, Bavaria, Bayer, Coca-Cola, Deutsche Bank, Miele, La Prairie, Philips, Reemstma, Smart, Sparkasse, ThyssenKrupp, T-Mobile, Volkswagen, Wrigley, ZDF


Marianne Simon

Tänzerin

Über die Akrobatik entdeckte Marianne Simon mit neun Jahren ihre Leidenschaft für den Tanz. Später wurde der klassische und zeitgenössische Tanz ihr Beruf.

1997-2000: theoretische und pädagogische Ausbildung zur staatlich geprüften Lehrerin für Modernen Tanz (staatl. Diplom)

2000-2010: Mitwirkung an verschiedenen zeitgenössischen Tanzcompanies und Theaterensembles

Auf ihren Reisen und in diversen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen entwickelte Marianne Simon verschiedene künstlerische Ausdrucksformen: Tai Chi, Qi Gong, Salsa, Kontaktimprovisation, Schauspiel, Gesang, Tango.

Projekte:
„Double Face“ (Zirkus, Theater und Tanz) mit Cie Alfred Alerte
„Contre ceux qui ont le gôut difficile“ mit Cie Lia Rodriguez in Brasilien, anschl. Tour in Frankreich mit über 200 Vorstellungen
„Zig Zag“, Kreation für das Musée d’art contemporaine, Lissabon
„Opus 2“ mit Cie Etant donné (Stück für 9 Tänzerinnen präsentiert in den Kathedralen von Rouen und Paris)
„Blue’s Cat“ von Koffi Kwaulé, Tournee in Ostafrika mit dem Collectif Valdrad, Lyon
„Des villes invisibles“ mit Cie Ariel et Furie danse-theatre. Aufführungen in Paris seit April 2010

Armin Biermann

Tänzer

Von 1996 bis 2001 absolvierte Armin Biermann eine Tanzausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen. Er besuchte in dieser Zeit Workshops der Tänzer/Choreografen Frey Faust, David Hernandez, Juan Cruz, Felix Ruckert und der Gruppe LaborGras. Biermann tanzte Choreografien von Henrietta Horn und Libby Nye. Er war zwei Jahre lang Mitglied der Mark Sieczkarek Company und Darsteller in Produktionen vom „Theater der Klänge“ in Düsseldorf. Von 2002 bis 2009 war Biermann festes Mitglied bei Neuer Tanz.

Seine stimmliche Ausbildung verfolgt Armin Biermann seit einigen Jahren u.a. in Zusammenarbeit mit den PerfomerInnen/SängerInnen Johanna Peine, Nicole Nagel, Susanne Keye und Christian Wolz.

Zurzeit ist Armin Biermann als freischaffender Performer u.a. in der Produktion „Void“ der Steptanz Dance Compagnie in Bremen unter der Leitung von Helge Letonja und in Stücken von Neuer Tanz tätig.


Xinyun Lu

Tänzer

Der Chinese Xinyun Lu begann mit neun Jahren eine Ausbildung an der Peking Oper (Fächer: Choreografie, Pädagogik, zeitgenössischer Tanz).

Qualifikation (China): Diplom des Konservatoriums des Nationaltheaters von Shanghai
Qualifikation (Frankreich): Diplom des Centre national de danse contemporaine


Auszeichnungen:
1. Preis der Fédération européenne de la danse, Paris
2. Preis beim Wettbewerb der jungen Choreographen der Confédération national de danse Languedoc-Roussillon

Xinyun Lu ist Tänzer und Schauspieler der Nationalen Oper Peking und der Compagnie Philippe Decouflé in Paris.


Stefanie Bloch

Musikerin

Stefanie Bloch wurde in Essen geboren und wuchs in Karlsruhe, Botswana und Krefeld auf. In Düsseldorf, Köln und Münster studierte sie Musikwissenschaften, Anglistik und Germanistik. Parallel dazu studierte sie privat bei Prof. Pierre W. Feit (Essen) Oboe, später an den Musikhochschulen Detmold, Abteilungen Münster und Dortmund, sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.


Nach Abschlüssen in Instrumentalpädagogik (Diplom für die Hauptfächer Oboe und Blockflöte) erwarb sie 1996 die Künstlerische Reife im Fach Oboe und besuchte Meisterkurse u.a. bei Prof. Jochen Müller-Brincken (Würzburg), Prof. Ingo Goritzki (Stuttgart) und Prof. Günther Passin (München, Berlin).


Neben ihrer Tätigkeit als Instrumentalpädagogin an verschiedenen Musikschulen lehrte sie 2003/2004 an der Universität Osnabrück und sie wirkt als freiberufliche Oboistin in verschiedenen Kammermusikensembles (u.a. im Duo mit der Organistin Ulrike Lausberg, dem Pianisten Michael Lippert und im Bläserquintett „Con Gusto“) und Orchestern mit. Im Jahre 2002 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Münster. Konzertreisen, führten sie in mehrere Länder Europas, Mittelamerikas und nach Japan. Mit ihrer Duopartnerin Ulrike Lausberg spielte sie die CD „Lobe den Herren“ - Musik für Oboe und Orgel ein.


Stefanie Block tritt auch bei nicht vorrangig musikalischen Projekten auf - so etwa 2009 in der TraumTanzTour von Claudine Merkel, in der sie die Rolle der schauspielerisch moderierenden „Lehrerin“ übernahm.


Jean Malo

Kostümschneider

1983-1985 Meisterschule Maßschneiderei in Nantes bei Antonio Zampino
1984-1987 Erste Begegnung mit der Faszination des Kostüms bei Joel Molyneux, Kabarettist. Beginn der Kreation von Kostümen für die Bühne und die Mode.
1985 Beginn der Zusammenarbeit mit Cécile Lercier, Moderedakteurin und Kostümdesignerin
1989 Design von Kostümen für verschiedene Theaterproduktionen in Nantes
1982 Begegnung mit Philippe Guillotel, Kostümdesigner von Philippe Decouflé
1992 Zusammenarbeit mit Phillippe Guillotel und Phillippe Decouflé u.a. im Rahmen der Gestaltung von Kostümen für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Albertville (1992), die 50. Filmfestspiele von Cannes (1997)
1998 Integration in die Compagnie DCA von Philippe Decouflé als Couturier und Kostümdesigner
seit 2000 Kreation von Kostümen für Aufführungen der DCA, wie z.B. Sombrero, Coeur Croises und andere französische Theater



Andreas Gräupel

Grafik und Film

Andreas Gräupel studierte von 1992 bis1999 Freie Kunst (Malerei) in der Klasse Prof. Zellmann an der Kunstakademie Münster und absolvierte von 2000 bis 2002 ein Aufbaustudium im Bereich "Multimedia" und "Video/Videoschnitt" bei "Grateach" in Duisburg. 2005 gründete er das Kunstprojekt "sozialpalast". Im Rahmen des Projektes wurde in den darauffolgenden Jahren der Münsteraner Stadtraum an verschiedenen Orten mit multimedialen Aufführungen zwischen den Gattungen Theater, Musik, Poesie und Installation bespielt.

Gräupel schuf außerdem diverse Kurzfilme für Ausstellungen und Kurzfilmfestivals ("Lange Nacht der Museen und Galerien", Münster, 2006 / "Kunst im Speicher 2", Münster, 2005 / "münster – globale stadt" im Kino Cinema Münster, 2004).


Christoph Felix Schulz

Ton

Der Münsteraner Christoph Felix Schulz gründete 1991 die Firma Musicom (www.musicom.de). Sein Label hat seitdem über 200 CDs veröffentlicht. Jährlich produziert Musikom ca. 15 Vertriebsprodukte und über 20 Liveproduktionen (CDs und DVDs) von Konzerten, Schulmusicals etc. vor allem aus dem Münsterland).


Bernd Heitkötter

Bühnenbild

Der Münsteraner Industriemonteur und Architekt Bernd Heitkötter ist Mitglied der Ateliergemeinschaft Bremsenprüfstand in Münster. Er arbeitete in den letzten Jahren u.a. für das Theater Tritop in Münster, das Generationstheater Meerwiese, die Tanzschule Rebeltanz, die Städtischen Bühnen, das Wolfgang Borchert Theater und für die Dance Academy von Claudine Merkel im Bereich Bühnenbild, Kostümbild, Requisite und technische Einrichtung (Licht, Ton und Bühne).